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Gastbeitrag: So konkurriert dein lokales Unternehmen mit Amazon & Co.

Gastbeitrag: So konkurriert dein lokales Unternehmen mit Amazon & Co.

Wer als kleines, lokales Unternehmen in den E-Commerce einsteigen will, der wird schon bald mit Online-Riesen wie Amazon konfrontiert. Schnell scheint es so, als hätte man gegen solche Giganten sowieso nie eine reale Chance. Aber das stimmt nicht! Gerade lokale Unternehmen haben einige Vorzüge, die sie zum eigenen Vorteil nutzen sollten. Wir zeigen dir im folgenden Beitrag, wie du die Pluspunkte deines lokalen Unternehmens wirkungsvoll einsetzt, um Amazon & Co. entgegenzutreten.

Konkurrieren mit Amazon – wie soll das möglich sein?

Machen wir uns nichts vor: Amazon ist die unangefochtene Nummer 1 im E-Commerce – und das wird sich so schnell wohl auch nicht ändern. Der Konzern lockt mit Gratis-Versand, einem schier endlosen Sortiment und niedrigen Preisen. Für ein lokales Kleinunternehmen ist das kaum tragbar. Wie soll also eine Konkurrenz mit Amazon möglich sein?

Ganz einfach: Man muss die Eigenheiten eines lokalen Unternehmens zu seinem Vorteil nutzen. Es gibt nämlich Dinge, die Amazon aufgrund seiner Größe und seiner Organisationsstruktur einfach nicht bieten kann. Sehen wir uns im Folgenden an, wie du dein lokales Unternehmen konkurrenzfähig machen kannst

Spezialisierung in einer bestimmten Nische

Es gibt kaum ein Produkt, das es auf Amazon nicht gibt. Das Sortiment erstreckt sich über die gesamte Produktpalette – von Küchengeräten, über Kleidung bis hin zum Heimwerker-Zubehör. Als kleines Unternehmen hingegen kann man nicht mit hochspezialisierten Produkten punkten, die auf großen E-Commerce-Plattformen nicht erhältlich sind.

Spezialisiere dich am besten auf ein Nischenprodukt, das du ganz exklusiv herstellst und vertreibst. Verkaufe also nicht x-beliebige Ladekabel oder Handyhüllen, sondern fokussiere dich z. B. auf nachhaltige Hundehalsbänder, exklusive Auto-Polituren oder auch wiederverwendbare Stoffwindeln. Oder setze auf ein regionales Produkt– etwas, das es nur in deiner Heimat gibt.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, einen Blog zu betreiben, auf dem du alle Themen rund um deine Nische behandelst. Das hat zwei Vorteile: Einerseits wird dein Unternehmen durch hochwertigen Content online leichter gefunden. Andererseits kann dir dein Nischen-Blog neue Kunden verschaffen, indem du deine Leser geschickt von deinem Blog-Beitrag auf deine Shop-Seite weiterleitest.

Regionalität ausnutzen

Das Lokale ist es, was dein kleines Unternehmen von einem große Online-Händler unterscheidet. Nutze diese Regionalität, indem du spezielle Produkte, vielleicht mit einem regionalen Bezug, in deinem Sortiment hast. Biete den Kunden etwas Neues, Spannendes oder anderes als das, was sie von den großen Handelsketten gewohnt sind.

Außerdem kannst du als kleineres Unternehmen mit deinen Angeboten und Produkten viel flexibler auf aktuelle Ereignisse in deiner Region eingehen. Gibt es gerade ein Thema, das lokal interessant ist, kannst du dieses aufgreifen. Gibt es Produkte, die in deiner Region gerade besonders beliebt sind, kannst du diese für dein Business adaptieren.

Selbiges gilt übrigens auch für deine Werbung: nutze regionale Werbekanäle (z. B. Plakatwerbung oder Zeitungswerbung), um die Bekanntheit deiner Produkte und deiner Marke zu erhöhen.

Schnelle Lieferung

Da du mit deinem Unternehmen direkt vor Ort bist, kannst du deine Kunden mit einer besonders schnellen Lieferung überzeugen. Biete beispielsweise Lieferoptionen an, bei denen das Produkt schon an nächsten Tag bei deinen Käufern zuhause ist und heb dich so – vor allem im ländlichen Raum – vom Amazon & Co. ab.

Sofern du deine Waren nicht selbst auslieferst, brauchst du einen verlässlichen und vor allem schnellen Paketdienst als Partner. Gerade in Deutschland ist die Auswahl hier groß: DHL, Hermes, UPS oder doch lieber DPD? Jeder dieser Anbieter hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile, die du vor deiner Entscheidung berücksichtigen solltest. Ein genauer Vergleich der Paketdienste ist deshalb ein absolutes Muss.

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Ein Überblick über die größten Paketdienste Deutschlands. © alaiko.com

Mit Nachhaltigkeit punkten

Was mit deinem regionalen Standort einhergeht, sind auch die kurzen Transportwege. Diese beschleunigen nicht nur die Lieferung erheblich, sondern wirken sich auch auf die Nachhaltigkeit deines Unternehmens aus. Wähle zudem einen Paketdienst, der einen klimaneutralen Versand anbietet.

Daneben kann sich dein lokales Unternehmen auch mit einer klimafreundlichen und nachhaltigen Produktion abheben. Viele Konsumenten achten heutzutage sehr darauf, wie und aus welchen Materialien die Produkte hergestellt werden. Bedienst du mit deinem Unternehmen diese Nachfrage, hast du auf jeden Fall einen Vorteil gegenüber Konkurrenten.

Kundenbetreuung über diverse Kanäle

Ein hervorragender Kundenservice ist heute wichtiger denn je. Stehe deinen Kunden deshalb während des gesamten Kaufprozesses beratend zur Seite. Aber auch nach dem Kauf soll dieser Service weiter bestehen. Treten etwa bei der Nutzung des Produktes Fragen auf oder gibt es einen Reklamationsgrund, sollte dein Unternehmen rasch reagieren und die Probleme aus der Welt schaffen.

Langfristige Kundenbindung

Sind deine Kunden mit deinem Unternehmen und deinen Produkten zufrieden, solltest du alles daransetzen, sie langfristig an dein Unternehmen zu binden. Dazu sind beispielsweise Sonderangebote für treue Kunden geeignet, aber auch eine Glückwunsch-E-Mail zum Geburtstag und der Zugang zu exklusiven Produkten kann die Bindung zwischen dir und deinen Kunden stärken.

Fazit: Dein lokales Unternehmen hat eine Chance!

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, haben lokale Unternehmen dennoch eine gute Chance, sich gegen E-Commerce-Giganten durchzusetzen. Am besten gelingt das durch spezialisierte, nachhaltige Produkte, eine schnelle Lieferung und eine hervorragende Kundenbetreuung. So kannst du deine Kunden langfristig an das eigene Unternehmen binden und erfolgreich gegen Amazon bestehen.

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